Tennis-Star Nalbandian dreht durch

Was war denn das? Im Spiel gegen den Kroaten Marin Cilic verletzt David Nalbandian den Linienrichter. Die Folge: Disqualifikation, 70.000 Dollar Strafe und 150 Ranglistenpunkte weniger.

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In einem gesunden Körper schlummert ein gesunder Geist. Bewegung ist gut für die Ausgeglichenheit. Sport ist ideal zum Stressabbau. Von wegen. Allzu oft zeigt sich: Sport ist gut für den Aggressionsaufbau! „Blödsinn!“, sagst du? Wir haben den Beweis: unser YouTube-Video der Woche. Darin geht es um Tennis und Gewalt. Der Täter: Superstar David Nalbandian. Das Opfer: ein mutmaßlich unschuldiger Linienrichter. Das Tatmotiv: die pure Wut.

Tennis-Ass disqualifiziert

Es kommt noch besser: Das Spiel war das Finale in Queens – und Nalbandian war in Führung. Was hat er jetzt von seinem Auszucker? Der Schiedsrichter wurde verletzt, er selbst wurde danach disqualifiziert und hat das Turnier verloren. „Warum?“, fragt man sich. Rache für eine frühere Entscheidung? Hat er seiner Frau in den Ausschnitt gespechtelt? Womöglich. Unsere Theorie: Nalbandian wollte offensichtlich nur die Bande treten. Wenn der Schiedsrichter zu faul ist, aus dem Weg zu gehen, dann ist er ja wohl selber schuld. Der Gesundheitszustand der Bande ist bei Redaktionsschluss übrigens nicht bekannt.

Den Menschen – schadenfroh, wie sie sind – gefällt es übrigens bestens. Das Video hat schon weit mehr als drei Millionen Klicks. Die einzig offene Frage ist, ob man den Tennisspielern in Zukunft nicht die Schläger wegnehmen sollte. Was da alles passieren kann …

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