Das Wetter ist ideal! Also schnell Laufschuhe an, Handy, Schlüssel, MP3-Player, Geld einpacken und – wohin damit? Einen Rucksack umhängen? Geht gar nicht. In die Taschen stopfen? Scheppert, reibt. Was also tun? Die Lösung: „Wearable Communication“.

26. Sep. 2011PrintArtikel senden

Unkonventionell. Cool. Stylish. Designed von Urban Tool, einem jungen Wiener Unternehmen, das T-Shirts und Taschen für Schulter oder Hüfte schneidert. Der Clou dabei ist elastisches Material, das sich dem Inhalt anpasst. Störende Verschlüsse oder Knöpfe sind ebenfalls ein No-Go. Gut verstaut ist trotzdem alles.

MP3-Player übers T-Shirt steuern

Der Hit beim Laufen ist ein Sportshirt mit integrierter Elektronik zur Steuerung eines MP3-Players. Denn: Wer will schon durchgehend denselben Sound hören, wenn er Kilometer um Kilometer abspult? Aber jedes Mal das Gerät rausnehmen, vorspulen und wieder einstecken ist auch mühsam. Mit dem Funktionsleiberl erübrigt sich das: Es hat eine elastische Tasche für Gerät und Kabelführung und verfügt über ein textiles Interface, über das es bedient wird. Vorspulen, zurückspulen, stoppen – alles kein Problem. Die perfekte Symbiose zwischen stylishem Äußeren und technologisch innovativem Inneren sozusagen. Und natürlich waschbar.

Dass LäuferInnen weltweit darauf gewartet haben, zeigen die Absatzzahlen. Nicht nur die technologieaffinen AsiatInnen, allen voran die JapanerInnen, fahren auf das österreichische Designprodukt ab. Auch die übrige Welt ist angetan: Seit Mai 2007 ist das Sportshirt in rund 30 Ländern erhältlich. Kein Wunder also, dass die beiden DesignerInnen Anja Herwig und Sabrina Tanner bereits eine Reihe von Auszeichnungen dafür erhalten haben.

„Ur-Holster“ für Kurt

Apropos DesingerInnen: Wie kommt man auf die Idee, Outdoor-Mode mit Mehrwert zu entwickeln? „Die handelsübliche Produktpalette beinhaltet kaum Produkte oder Accessoires, bei denen Bekleidung und moderne Technologien wie Handys oder Musikplayer sinnvoll in den Alltag eingebunden werden“, sagt Sabrina Tanner.

Die Geschichte von Urban Tool begann, als sie ihrem Mann Kurt eine maßgeschneiderte Tasche zum Tragen seiner digitalen Alltagsbegleiter anfertigte. Das positive Echo aus dem näheren Umfeld auf den sogenannten „Ur-Holster“ hatte zur Folge, dass 2003 die ersten 100 Stück des „basicHolster“ in Produktion gegeben wurden und nach erfolgreichem Testlaunch bereits 2004 die Urban Tool GmbH gegründet wurde.

Mehr als 20 Taschen und Holster

Heute umfasst die Produktrange bereits mehr als 20 Taschen und Holster sowie Shirts, die speziell zum Tragen von Handys und iPods entwickelt wurden. Der österreichische Heimatmarkt ist zwar weiterhin wichtiger Testpilot für neue Trends und Produktentwicklungen, inzwischen werden aber rund 90 Prozent der Produktion ins Ausland exportiert.

mehr im netz

hot on - City & Life

Geschlechtertausch

TransGender, Crossdressing, Dragkings...

Madame Tussauds in Wien

Dein Foto mit Rob. London, Hollywood,...

Erfolgreiche Stars?

Was ist die Karriere wert? Auch...

Ausbildung? Mode machen!

Die Fachschule für Mode der Stadt Wien...

Okto: Mach deine eigene Sendung

Du willst in die Medienbranche...

Wir denken so – oder nicht?

Eine neue Jugendstudie liegt vor. Darin...