Konflikte gibt es überall und jeden Tag. Besonders häufig in der Schule. Damit diese nicht zu heftig werden, lassen sich Jugendliche zu KonfliktlotsInnen ausbilden. Sie vermitteln zwischen den Streitparteien und suchen nach Lösungen.

3. Jun. 2011PrintArtikel senden

Auch die BerufsschülerInnen Klaudija (16), Leo (15), Denis (16), Rosemary (17) und Emre (20) lassen sich gerade zu KonfliktlotsInnen ausbilden. Für „City & Life“ stellen sie einen Konflikt nach:

Klaudija und Leo streiten sich, weil Leo Klaudija betrogen hat. Denis beobachtet die beiden und hat Angst, dass der Streit außer Kontrolle gerät. Schnell holt er die KonfliktlotsInnen Rosemary und Emre. Die beiden BerufsschülerInnen hören den Streithähnen zu und lassen sie die Situation aus ihrer jeweiligen Sicht erzählen. Anschließend liefern die KonfliktlotsInnen Vorschläge für beide Parteien. Gemeinsam wird nach einer Lösung gesucht.

Zuhören und ernst nehmen


In vier halben und zwei ganzen Kurstagen bekommen die Jugendlichen die Kunst des Streitschlichtens vermittelt. Die wichtigsten Regeln: zuhören können, ausreden lassen, nicht beleidigen und ernst nehmen!

Klaudija macht eine Lehre zur Hotelfachfrau und erzählt, warum sie Konfliktlotsin werden will: „Ich habe mit meiner Mutter immer sehr viel gestritten. Seitdem ich mehr übers Streiten weiß, ist es auch zu Hause ruhiger geworden.“

KonfliktlotsIn werden


Wenn auch du KonfliktlotsIn werden möchtest, melde dich beim KUS-Netzwerk an. Info: Ausbildung zur Konfliktlotsin/zum Konfliktlotsen, Telefon 01/525 25-77377, office@kusonline.at

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