Der Winter naht. Das heißt: Bald startet die Skisaison. Wer über Hänge carven will, braucht Ski. Nur welche sind die richtigen? Und ist ausleihen klüger?
Im Internet findest du viele Seiten mit Skitests. Das Problem: Manche finden einen bestimmten Ski großartig, andere können nichts damit anfangen. Logisch: Wer das erste Mal auf Skiern steht, braucht ein anderes Modell als ein/-e RennläuferIn.
Gute Beratung ist wichtig
Das Skimodell soll also deinem Können entsprechen. Gute VerkäuferInnen beraten dich genau. Meist haben sie einen detaillierten Fragebogen, mit dem sie herausfinden, was für ein Fahrtyp du bist. Du kannst auch fragen, ob du verschiedene Skimodelle testen kannst.
Dafür gibt es in den meisten Shops Leih- oder Testskier. Du zahlst zwar rund 50 Euro fürs Ausborgen, aber es ist besser, als einen Ski zu haben, der rund 1.000 Euro gekostet hat und nichts taugt. Dabei findest du auch heraus, ob dir lange oder kurze Skier besser gefallen, ob es ein Allround-, ein Slalommodell oder ein Racecarver sein soll. Normalerweise rechnen die VerkäuferInnen bei einem Skikauf die Leih- bzw. Testgebühr an.
Ski ausborgen zahlt sich aus
Falls du Geld sparen willst: Ein billiger Ski, der über eine Internetbörse verkauft wird, stellt sich oft als Reinfall heraus. Vor allem bei „billigen EinsteigerInnenskiern“ kann es sein, dass du schnell die Freude verlierst. Schließlich wirst du Fortschritte machen – und dann immer das AnfängerInnenmodell zu fahren, macht auf die Dauer keinen Spaß. Besser ist, einen EinsteigerInnenski auszuborgen und dann ein Modell zu kaufen, das zu deinem Fahrstil passt.
Wenn du nur selten Ski fährst (also maximal eine Woche im Jahr), solltest du Skier generell ausleihen. Das kostet im Verhältnis weniger als ein neuer Ski. Der Vorteil ist außerdem, dass du dich nicht um die Wartung kümmern musst. Und du hast immer ein neues Modell und einen top gepflegten Ski.






