Das Internet bietet Jugendlichen schier unendliche Möglichkeiten. Doch bei Facebook, Youtube und Co ist Vorsicht geboten. Beim Surfen im Internet sollte man stets achtsam sein.
„Mein Job nervt und der Chef ist voll doof!“: So die neueste Facebook-Statusmeldung von Phillip H. Dass ihn dieses Posting seine Lehrstelle kosten könnte, weiß der junge Wiener nicht. Aufgepasst: Der Chef liest mit. Und dafür muss er nicht einmal unbedingt auf deiner virtuellen FreundInnenliste stehen. Fehlende Sicherheits- und Privatsphären-Einstellungen können dir schnell zum Verhängnis werden.
Denken, dann posten!
Also lautet die Devise: „Erst denken, dann posten“. Überlege dir lieber zwei Mal, ob es klug ist, den Unmut über Schule und Job oder verrückte Partyfotos von dir im World Wide Web zu verbreiten. Was erst einmal im Netz ist, kann nicht mehr gelöscht werden. Auch wenn du deinen Social-Network-Account gelöscht hast, lassen sich deine virtuellen Spuren nicht ganz verwischen.
„Viele Menschen glauben, dass sie im Internet anonym sind, und sind sich nicht bewusst, dass sie Spuren hinterlassen“, warnt DI Barbara Amann-Hechenberger von der Initiative Saferinternet.at. Ihr Tipp: „Mit einer Portion gesundem Misstrauen und ein wenig Hausverstand lassen sich die meisten Fallen umgehen.“
Kostenfallen im Internet
Unvorsichtiger Umgang mit Facebook, Twitter und Co sind bei Weitem nicht die einzigen Gefahren, die im Internet lauern. So entwickelt sich ein vermeintliches Gratis-Angebot schnell zur unangenehmen Kostenfalle. „Auch im Internet ist selten etwas wirklich gratis. Sei bei Gratis-Angeboten stets misstrauisch, besonders wenn du dich registrieren musst“, so der Rat von Expertin DI Barbara Amann-Hechenberger. Die Palette der Abzocker-Angebote reicht von Abo-Fallen, Gratis-SMS und kostenfreien Referaten bis hin zu Angeboten für Ahnenforschung. Wichtig! Das Kleingedruckte genau lesen! Dann weißt du, worauf du dich einlässt.
Solltest du trotzdem auf so ein Angebot reingefallen sein, kannst du dich an den Internet Ombudsmann (www.ombudsmann.at) wenden. Die Stelle für Beratung und Streitschlichtung steht dir im Falle von Internet-Betrug mit Rat und Tat zur Seite. Außerdem findest du auf der Homepage auch eine Liste mit allen bekannten Abzocker-Seiten.
Viren-Alarm
Achtung beim Downloaden: Auf den ersten Blick ungefährliche Daten können nicht nur kostspielige Folgen haben. Mit Computer-Viren verseuchte Programme oder Games gibt es im WWW wie Sand am Meer. Je nach Art können Viren einzelne Programmfunktionen verändern.
Viren können aber auch ganze Programme oder Daten löschen. Und solltest du private Daten (Kontonummer, Codes etc.) auf deinem Computer gespeichert haben, können Hacker unter Umständen sogar darauf zugreifen. Ist der Virus erst einmal auf deinem Computer, wirst du ihn auch nicht mehr so leicht los.







