Ferien und keine Möglichkeit wegzufahren? Jetzt bloß keine Panik schieben. Auch in Wien gehts rund. City & Life hat sich umgehört und ein paar Tipps zusammengestellt.
Sommer in Wien muss nicht langweilig sein. Das Angebot in den Ferienmonaten ist groß, die Preise klein. Der Klassiker für Jugendliche bei heißen Temperaturen ist das Strandbad. Es gibt kaum was Entspannenderes, als ins kühle Wasser abzutauchen, vom Sprungbrett zu köpfeln, Beachvolleyball zu spielen oder Stand Up Paddeln auszuprobieren.
Im Gras liegen, in den Himmel schauen und Musik hören geht natürlich auch. Hauptsache, raus aus der Wohnung. Alles erhältlich mit einer Tageskarte ab EUR 2,80. Gern besucht: Das Gänsehäufel und das Schafbergbad mit Blick über Wien. Das ist nicht das, was du dir vorstellst?
Dreh deinen eigenen Film
Na dann vielleicht ein Videodreh? Überlege dir ein Drehbuch, schnappe dir eine Kamera und mache deine Leute zu Filmstars. Mit etwas Glück landet dein Film vielleicht auch auf der Kinoleinwand. Vorausgesetzt du reichst ihn für das Festival „Video&Filmtage“ ein. Dafür darf er nicht länger als 30 Minuten sein. Eine originelle Geschichte ist dabei gefragter als technische Perfektion. Im Vorjahr punkteten übrigens fünf Mädels mit ihrer Produktion "Schlaf, Kindlein, schlaf" - unten findest du das Video dazu.
Einreichschluss ist der 27. August. Wenn du keine eigene Kamera und kein Schnittprogramm zu Hause hast: Das wienXtra Medienzentrum hilft weiter. Ein Tipp für alle, die nicht ganz blank an die Sache herangehen wollen: Die Filmwerkstatt in der Mariahilfer Straße bietet zweitägige Filmkurse. Aber nur für alle unter 16-Jährigen.
Designe deine Ohrringe
Kamera liegt dir, aber eher zum Fotografieren? Dann sind die Wiener Volkshochschulen mit ihren Workshops ein guter Tipp. Da lernst du alles über Blenden, Weißabgleich oder Belichtungszeit. Egal, ob du Anfänger oder Profi bist. Alles gut und schön, aber was ist mit dem Tanzen, Nähen, Schmuckdesignen, Schauspielern oder Schnitzen?
Auch kein Problem. Mit der summercard der VHS kannst du so viele Kurse besuchen, wie du möchtest. Alternativen dazu: workstations in der Liechtensteinstraße bietet viertägige Kreativ-Workshops von Holzdesign bis Schnittgestaltung an. Im Stoffsalon lernst du, wie man eine Handtasche näht (ab 20 Euro). Und bei Stein-Design erfährst du, wie aus Steinen eine Kette und aus Perlen einmalige Ohrringe werden (ab 24 Euro).
Werde ForscherIn
Immer noch nichts für dich dabei? Wie wäre es dann mit dem Vienna Open Lab? Die Kurse für das Sommer Science Camp sind zwar schon ausgebucht, aber auch ein Besuch im Mitmachlabor lohnt. Zum Beispiel, um DECIDE zu spielen (2 Euro). Dabei diskutierst du mit anderen MitspielerInnen über wissenschaftliche Themen.
Keine Sorge, das hört sich nur langweilig an. Du musst auch nicht extra dafür lernen. Alle Infos und Argumente liefern dir die Spielkarten. Etwa zu Fragen wie: Soll mit Stammzellen geforscht werden? Welche Regelungen braucht es dafür?
Saus mit der Rodel talwärts
Das ist dir alles zu kompliziert? Du willst nichts wie raus und dich bewegen? Auch dafür gibt es in Wien jede Menge Möglichkeiten. Vom Radfahren, Open-Air-Yoga in der Strandbar Herrmann bis hin zum Sommerrodeln. Dabei braust du mit 40 km/h durch 14 Kurven und über einen Erlebnisjump rund 850 Meter von der Hohe Wand Wiese ins Tal (ab 3 Euro).
Einen guten Überblick über das Angebot in Wien bekommst du in der wienXtra Jugendinfo. Dort erzählst du einfach, was du gerne machen möchtest. Die Profis haben dann garantiert einen Tipp für dich.







