Knoblauch: Ja, richtig gelesen. Normalerweise heißt es: Hände weg vom Knoblauch beim ersten Date. Der Geruch kann einen „umwerfen“ – und das ist nicht unbedingt positiv gemeint. Vielleicht tut man der Pflanze hier unrecht. Denn Knoblauch ist oft als Wundermittel gepriesen worden. Die Römer haben ihn der Fruchtbarkeitsgöttin Ceres geweiht. Sie haben ihn ausgepresst und mit etwas Koriander vermischt – und fertig ist der Liebestrank gewesen. Beim Knoblauch ist wichtig, dass er frisch ist. Du solltest ihn auch nicht pressen. Und zuviel ist auch nicht gefragt. Aber ein Gericht mit ein bisschen Knoblauch wirkt aphrodisierend. ©CorbisAnanas: Indianer haben schon immer aus allen Teilen der Frucht Medizin hergestellt. Als Aphrodisiakum wird sie mit Chilipulver kombiniert gegessen. ©CorbisChili: Chilischoten sind das wichtigste Würzmittel der Indianer und können je nachdem, wie viel man davon nimmt, wahnsinnig scharf sein. Wer beim Asiaten oder Inder schon einmal ein Gericht mit dem Hinweis „scharf“ bestellt hat, weiß, was wirklich scharf bedeutet. Chili gilt als heißes Nahrungsmittel, das den Körper wärmt und die Lust steigert. ©CorbisKaffee: Kaffee ist heute weltweit ein beliebtes Getränk. Früher ist er ein heiliges Getränk gewesen, das in Afrika zur Meditation getrunken worden ist. Kaffee gilt auch als Aphrodisiakum, vor allem wenn man Gewürze dazugibt. ©CorbisRosmarin: Das aromatische Gewürz entfaltet seine aphrodisierende Wirkung am stärksten bei einem Bad. Durch Rosmarin wird die Durchblutung der Haut angeregt und sie reagiert sensibler auf Berührungen. Das Kraut macht auch munter.
Rosmarinbad: 50 Gramm Rosmarin in einem Liter Wasser kurz aufkochen lassen. Nach 15 Minuten abseihen und den Sud in das nicht zu warme Wasser geben. Oder den Rosmarin einfach in ein Stoffsäckchen oder in einen Wäschebeutel einfüllen und in die Badewanne hängen. ©CorbisIngwer: Nach der asiatischen Ernährungslehre gilt die Wurzel als „heiß“. Sie bringt Hitze oder Feuer in den Körper und erregt somit auch die Sexualorgane. Überall wo Ingwer wächst, wird er als Aphrodisiakum verwendet. ©CorbisZimt: Der Duft von Zimt ist angenehm und wärmend. Statt des Pulvers lieber Zimtstangen verwenden. Angeblich steigert das die Lust der Liebe. ©CorbisHonig: Dass die Flitterwochen auf englisch „Honeymoon“ heißen (Honey=Honig) und sich Liebende als „Honey“ bezeichnen, hat wohl einen Grund. Honig versüßt die Liebe, da er die Produktion von Sexualhormonen anregt. ©CorbisVanilleschote: Vanilin ist ein Aromastoff. Er ist den menschlichen Sexual-Lockstoffen (so genannten Pheromonen) sehr ähnlich. Also her mit der Vanilleschote! ©CorbisMuskatnuss: Nicht zuviel ist bei Muskatnuss wichtig, sonst schmeckt es nicht gut. Aber ein bisschen frische Muskatnuss über einem Gericht macht die Nacht ein bisschen schärfer. ©Corbis

Du lädst deine/n FreundIn ein und servierst Pasta aus der Dose? Schlechter Plan. Wer auf eine heiße Nacht hofft, sollte zu Zutaten greifen, die eine stimulierende Wirkung haben. So genannte Aphrodisiaka.

23. Apr. 2012PrintArtikel senden

Rezept: Gewürzkaffee

Für vier Personen:
    1/2 l Milch
    4–6 TL Espressopulver
    2–4 TL brauner Zucker
    1 Zimtstange
    1 TL Kardamomsamen
    1 Prise frisch geriebene Muskatnuss

Zubereitung:
Milch und 100 ml Wasser in einem kleinen Topf aufkochen und vom Herd nehmen. 
Espressopulver, Zucker, Zimtstange, Kardamomsamen und Muskatnuss in die heiße Flüssigkeit geben und etwa drei Minuten darin ziehen lassen.
 Anschließend durch ein Sieb zurück in den Topf gießen und wieder auf den Herd stellen. Den Kaffee heiß werden lassen und schaumig schlagen. Sofort in Tassen füllen und heiß servieren.

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