Mikes Laser Tag-Experience

"Tarnmodus, Bitches! Yeah!" Bei Laser Tag wird gelaufen, versteckt, getarnt und abgeschossen, was das Zeug hält. Kein Wunder, dass Mike den Trendsport für sich entdeckt hat. Wie so ein Spiel abläuft? Lest selbst!

Vor Spielbeginn noch ganz entspannt: das versammelte Team.
Vor Spielbeginn noch ganz entspannt: das versammelte Team.
Vor Spielbeginn noch ganz entspannt: das versammelte Team.

Letzten Montag war es mal wieder soweit: Ein Treffen mit meiner Laser Tag-Crew – eines von vielen zur Vorbereitung auf die große Meisterschaft im September.

Für alle, die es nicht kennen: Bei Laser Tag werden die Spieler mithilfe von Laserpointern des gegnerischen Teams beschossen. Das Team mit den meisten Abschüssen und den wenigsten eigenen Treffern gewinnt.

Verschanzen in Hüpfburg und Co.

Das Beste: Das Spiel findet in einer 2.500 Quadratmeter großen Halle statt, die tagsüber ein Indoor-Kinderspielplatz ist – und alles darf miteingebunden werden. Also auch Hüpfburgen, Gummibälle, Klettergerüste und Dreiräder gelten als taktische Hilfsmittel.

Um 20 Uhr geht es los. Vor allen anderen treffen ich und mein Bro Andi bei der Halle ein. Die Musikanlage ist voll aufgedreht und spielt den dumpfen Gefechtssoundtrack. Etwa die Sorte von basslastiger Musik, die man nicht hören, sondern im ganzen Körper spüren kann. Hypnotisiert von den Rhythmen und den Blitzlichtern tapsen wir in den Umkleideraum und legen die Westen an. Wenige Minuten später sind auch die anderen angekommen. Unser 14-köpfiges Team aus Jungs und Mädels im Alter zwischen 16 und 30 ist komplett.

Nachdem die Gruppeneinteilung geklärt ist und die Neuen unter uns eine kurze Einschulung bekommen haben, geht es endlich los. Zu den Beats der Technoversion von Ram-Jam´s "Black Betty" stürmen wir die Halle.

Per Handzeichen signalisiere ich meinem Team, mir zu folgen. Als erstes verschanzen wir uns zu viert in einer kleinen Hüpfburg.Die restlichen drei Spieler von uns haben es nicht mehr bis dorthin geschaff. Sie werden vom gegnerischen Team in die Zange genommen.

Powerkristall für Unverwundbarkeit

Während ich bemüht bin, meinen drei Kameraden aus der Ferne Feuerschutz zu geben, bemerke ich, dass wir die Hüpfburg allmählich aufgeben müssen. Wir werden von hinten überrannt. Ich verlasse unsere Deckung und laufe eine Weile alleine durch die Halle und schieße alles ab, was sich bewegt und nicht meine Westenfarbe trägt.

Dann entdecke ich einen Powerkristall an der Wand und versuche mir das Upgrade zu holen, das mich für kurze Zeit unverwundbar macht. Dabei läuft mein Bro an mir vorbei. Ich erinnere mich zwar nicht daran, dass er in meinem Team gestartet ist, aber er trägt meine Farbe. Darum beachte ich ihn nicht weiter … Bis er anfängt, auf mich zu feuern.

Ich bin abgeschossen und verliere alle Upgrades, die ich mir bisher geholt habe. Mit einem lauten "Tarnmodus, Bitches! Yeah!" macht er sich aus dem Staub. Vor lauter Aufregung übersieht er eine kleine Steigung im Boden und fällt rücklings in den Bällchenpool.

Auch kleine (Laser Tag-)Sünden unter Bro´s bleiben nicht ungestraft!

Erstmals bester Spieler

Drei meiner Teamkollegen bemerken den hilflos am Rücken liegenden Andi und decken ihn von allen Seiten mit Treffern ein. Ich nutze die Gelegenheit, um mich selbst wieder ins Spiel zu bringen. Gerade rechtzeitig, bevor Andi Unterstützung bekommt, ist meine Weste wieder aktiv. So fange ich alle Angriffe vom Klettergerüst hinter dem Bällchenpool aus ab und kann jede Menge Abschüsse machen.

Erfolgreich und erschöpft beenden wir die erste Runde. Die Highscores bestätigen meine Vermutung: Mein Team hat gewonnen. Außerdem bin ich mit großem Vorsprung bester Spieler dieser Runde – zum ersten Mal, seit ich bei Laser Tag dabei bin.

Die 15 Minuten auf dem Spielfeld fühlen sich hinterher wie ein zweistündiger Marathon an. Verschwitzt chillen wir uns in den Gastronomiebereich und erholen uns bei Pizza und kalten Getränken für die nächste Runde.

Aber der Abend hat gerade erst begonnen. Bis ein Uhr morgens wird eine epische Schlacht nach der anderen ausgetragen. Die ständig wechselnden Teameinteilungen und Spielkonditionen sorgen dafür, dass es einfach nie langweilig wird.

Genug Zeit bis zur Meisterschaft

Für mich persönlich ist Laser Tag die absolute Lieblings-Funsportart geworden. Ich kann nur jedem ans Herz legen, es einmal auszuprobieren. Noch ist ürbigens genug Zeit zu trainieren und sich bei der Meisterschaft anzumelden.

Ich freue mich auf eure Herausforderung! ;-)